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Schlagwort: Psychologie

Psychologie für Konzepter

Jeff Johnson ist Psychologe und Autor des großartigen Buchs Designing with the Mind in Mind. Er ist nicht der spritzigste Redner, aber dieses Video lohnt dennoch unbedingt, weil er darin seine wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst. Kann ich jedem Konzepter, Gestalter und UX-Designer empfehlen!

Buchtipp für Psychologie der Konzeption

Als Konzepter, UX-Experte oder Interaktions-Designer braucht man ein Grundwissen an Psychologie. Wie funktioniert die menschliche Wahrnehmung? Wohin sieht man? Wie funktioniert das Sehen außerhalb des Bereichs, den wir scharf wahrnehmen? Wie lang müssen zwei Signale voneinander entfernt sein, damit wir sie als zwei getrennte wahrnehmen? Das klingt vielleicht zunächst nach theoretischen Fragen. Doch sie alle haben praktische Auswirkungen darauf, wie benutzerfreundliche Websites und Benutzeroberflächen angelegt bzw. gestaltet werden sollten. Daher kann ich allen, die dieses Grundwissen nicht schon durch ein Psychologiestudium erworben haben, dieses Buch empfehlen: Designing with the Mind in Mind von Jeff Johnson.    weiterlesen

Gefühle auf der Website messen

Neuromarketing ist ein Schlagwort, das manche lieben, andere aber schaudern lässt. Jeder hat eine andere Vorstellung davon – die einen denken an skrupellose Werber, die uns manipulieren, uns zu willenlosen Konsum-Marionetten machen wollen. Andere denken daran, die Vorgänge im Hirn bei unserem Umgang mit Technik so gut zu verstehen, dass wir Nutzer optimal unterstützt werden und schließlich die für uns beste Entscheidung treffen können. Ein paar Hintergründe dazu habe ich im Newsletter 01/2013 – Neuromarketing – Gedankenlesen 2.0 beschrieben. Was das für die Praxis als Konzepter oder Designer bedeutet, darum geht es im Newsletter 02/2013    weiterlesen

Newsletter 03/2012 – Warum wir kaufen, was wir kaufen

Im letzten Newsletter ging es darum, dass wir Produkte kaufen, die viel mehr Funktionen haben, als wir jemals brauchen (Newsletter 02/2012 – Mehr ist mehr). Aber warum tun wir das? Ein Erklärungsansatz neben der dort erwähnten Verlustaversion ist, dass wir mit Produkten, die sehr kompliziert wirken, anderen Menschen etwas signalisieren: Wir zeigen, dass wir uns ein teures Produkt leisten können – denn jeder weiß, dass komplex aussehende Produkte teurer sind. Wir zeigen außerdem, dass wir so schlau sind, mit solch einem komplexen Produkt umgehen zu können – auch wenn das nicht einmal in jedem Fall    weiterlesen

Newsletter 02/2012 – Mehr ist mehr

Einfachheit ist ein Dogma des Designs. Nicht nur Stühle, Gebäude oder Geräte sollen einfach sein, sondern auch Software und Websites. Was einfach ist, ist leicht zu bedienen. Don Norman, nach Jakob Nielsen der bekannteste Usability-Experte, hat dazu schon 2007 einen provokanten Text geschrieben: Simplicity is overrated. Einfachheit ist besser Der Spruch „Weniger ist mehr“ wird gerne vielen verschiedenen Autoren zugeschrieben. Bekannt wurde er auf jeden Fall durch den Architekten Mies van der Rohe, der als Mitbegründer der Moderne in der Architektur gilt. Seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts haben viele Gestalter nach dieser Maxime    weiterlesen

Ratschläge umsonst – warum wir „kostenlos“ kaum widerstehen können

Wir wissen, dass „kostenlos“ nur selten bedeutet, dass wir nichts zahlen müssen. Das „kostenlose Probeabo“ bedeutet, dass wir nicht selten mit einem Abo einer Zeitschrift dasitzen, weil wir vergessen haben zu kündigen. Oder das „kostenlose Begrüßungsgeschenk“ gibt es nur, wenn man sich für zwei Jahre an einen Anbieter irgendeiner Dienstleistung bindet. Schon die übliche Floskel „kostenloses Begrüßungsgeschenk“ zeigt, dass der Begriff „kostenlos“ inflationär gebraucht wird. Denn „Geschenk“ heißt schon, dass es kostenlos ist. Und trotzdem nehmen wir immer wieder Dinge mit, die kostenlos sind – obwohl wir sie nicht brauchen können. Kugelschreiber, Blöcke, Schlüsselbänder – fast jeder hat eine    weiterlesen

By Daniele Zedda • 18 February

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