Seit 1997 baue ich Websites. Da sollte man meinen, ich weiß inzwischen, welche Werkzeuge dafür am besten sind. Aber ich muss zugeben: Die Antwort fällt mir in den letzten Monaten immer schwerer. Also habe ich drei KIs gefragt.
Die erste rät zu WordPress. Die zweite zu Astro mit Keystatic. Die dritte zu Lovable, und wo ich schon dabei bin, könnte ich mir auch mal Ghost ansehen. Eine Stunde später bin ich verwirrter als zuvor und habe Dutzende von vielversprechenden Tools recherchiert, von denen ich einige bisher noch nie gehört hatte.
Vielleicht kennen Sie das auch. Vielleicht haben Sie gelesen, dass WordPress tot ist und KI das alles besser kann. Oder das genaue Gegenteil: dass WordPress jetzt erst recht die richtige Wahl ist, weil es selbst KI-fähig wird.
Der Witz ist: All das stimmt. Das Problem liegt nicht in den Antworten, das Problem liegt bei der Frage. Auf: „Was nehme ich für meine Website?“, bekomme ich zehn richtige Antworten – die sich vielfach widersprechen. Aber was ist die richtige Frage?

Die richtige Frage stellen
Es geht nicht darum, wie ich eine Website bekomme. Nicht einmal darum, wie ich schnell eine gute Site bekomme. Inzwischen kann jedes halbwegs aktuelle KI-Werkzeug eine ordentliche Website hochziehen, in wenigen Stunden. Oder auch in nur einer Stunde, wenn man sehr geringe Ansprüche hat. Die Antwort ist trivial geworden, deshalb finden sich überall Tutorials und Anbieter, die genau das versprechen: Eine Website in wenigen Minuten.
Wichtiger ist aber eine Folge-Frage: Wie betreibe ich diese Website? Wie sorge ich dafür, dass sie auch in drei Monaten oder gar in zwei Jahren noch funktioniert, dass Texte schnell geändert werden können, dass die Gestaltung stimmig bleibt, dass die Besuchenden auf der Site jederzeit finden, was sie brauchen?
Eine Website ist kein Produkt, das man einmal abliefert und dann vergisst. Sie ist ein System, das gepflegt werden muss – Inhalte überarbeiten, Veraltetes löschen, Neues ergänzen, Mängel beheben. Sobald daran mehrere Personen mitarbeiten, kommen Abläufe dazu: Freigaben, Versionen, Veröffentlichungstermine.
Genau deshalb bauen wir seit vielen Jahren fast alle unsere Websites mit einem Content-Management-System (CMS) wie WordPress, Drupal oder Typo3. Es erleichtert die Pflege auch für nicht technisch Versierte und regelt die Zusammenarbeit – alles, was Sie tun müssen, ist anmelden, Beitrag schreiben, „Veröffentlichen“ klicken.
Aber auch, wer eine Website allein betreibt, nutzt oft WordPress einfach deshalb, weil es bequem ist. Und weil man weiß, dass fast die Hälfte aller Sites im Web damit laufen – das kann doch keine schlechte Lösung sein. Und das ist WordPress auch nicht. Das System ist auch für Laien in den Grundfunktionen einfach zu bedienen und es gibt schier unbegrenzt viele Vorlagen. Ganz zu Schweigen von den über 63.000 Plugins für Zusatzfunktionen.

WordPress ist ein mächtiges Werkzeug. Schwächen gibt es trotzdem: die Pflege der vielen Plugins, Sicherheitsrisiken bei veralteten Erweiterungen, eine Site, die mit den Jahren langsamer wird. Und seit einiger Zeit wird sogar grundsätzlich gefragt: Brauchen wir überhaupt noch ein CMS? Dank Werkzeugen wie Cursor, Lovable oder Claude Code brauche es kein CMS mehr – die KI baut die Website direkt, ohne Vorlagen (Themes), ohne Plugins, ohne Datenbank. Klingt gut, oder?
Aber: Bauen ist nicht Wohnen. Die KI baut Häuser im Web inzwischen großartig: Sie zieht Wände hoch, setzt ein Dach drauf, verlegt Rohre und Kabel, sorgt sogar für die Erstausstattung. Aber wer drin wohnt, will später Möbel umstellen, Bilder austauschen, das Bücherregal sortieren – ohne dafür jedes Mal die Baufirma rufen zu müssen. Ein CMS liefert genau diese do-it-yourself-Komfortfunktion: die Oberfläche, mit der Sie Inhalte selbst ändern, neue dazustellen, alte ausräumen. Je länger und intensiver Sie in Ihrer Website wohnen, desto mehr lohnt sich sich das. Wenn Sie niemals etwas ändern, lohnt es sich kaum.
Was die KI baut – und was sie weglässt
Beim Bauen ist KI mittlerweile stark. Sie liefert HTML, CSS und JavaScript in Minuten, individueller als ein Homepage-Baukasten und schneller als jede Webagentur. Bei der Qualität kann sie oft mithalten, wenn sie wirklich richtig gute Vorgaben bekommt.
Beim Wohnen wird es schwieriger. Drei Hauptprobleme:
- Das Drift-Problem. Praxisberichte zeigen immer wieder: Wer die KI bittet, lediglich einen Text zu ändern und das Design nicht anzufassen, bekommt oft trotzdem ein Layout, das nach jeder Runde anders aussieht – mal ist die Schriftgröße verändert, mal ein Abstand, mal die Reihenfolge zweier Elemente. Wer eine Marke dauerhaft konsistent darstellen will, hat damit ein Problem.
- Technische Schlampereien. Zwei H1-Überschriften auf einer Seite zum Beispiel – ein klassischer Fehler aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung und der Barrierefreiheit. Oder veraltete JavaScript-Bibliotheken, ungenutzte Importe, doppelte Stilanweisungen. Nichts davon sieht man auf den ersten Blick. Es zeigt sich aber Monate später, wenn das Layout auseinander fällt, die Site immer langsamer wird oder sogar im Google-Ranking abrutscht.
- Die Bearbeitungsoberfläche – oder besser: deren Abwesenheit. Wer nur einen Satz ändern will, muss entweder einen Prompt schreiben oder direkt in den Code. Beides geht, beides ist umständlich. Wer gewohnt ist, sich in WordPress einzuloggen und eine Korrektur in Sekunden zu erledigen, empfindet das als Rückschritt.
Diese drei Punkte sind nicht das Aus für KI-gebaute Sites. Sie sind nur der Grund, warum ein CMS oft trotzdem sinnvoll bleibt.
Vier Wege zur Site
In der Praxis kristallisieren sich vier sinvolle Wege für Ihre Site heraus. Entscheidend ist, wie groß die Website ist, wer sie pflegt und wie viel von ihr abhängt.
Eines vorweg: Die Werkzeug-Wahl ist der dritte Schritt, nicht der erste. Davor stehen Konzept (Was soll die Site leisten? Wer ist die Zielgruppe? Welche Ziele hat die?) und Design (Wie soll die Site aussehen?). Beides bleibt Ihre Aufgabe – mehr dazu am Ende, bei den drei Regeln, die für alle Wege gelten.
Weg 1: KI baut, Sie pflegen
Der direkte Weg zu Onepagern (Ein-Seiten-Sites), Web-Visitenkarten, Landing Pages für einzelne Kampagnen, Test-Sites, Prototypen.
Hier reicht Vibe-Coding: Sie beschreiben, was Sie wollen, die KI baut es – Programmieren, ohne selbst Code zu schreiben. Mit ChatGPT oder Claude lassen Sie sich HTML, CSS und JavaScript direkt ausgeben und packen den Code dann auf einen Webspace Ihrer Wahl. Komfortabler geht es mit Web-Services wie Lovable: Sie klicken im Browser auf Elemente und ändern sie per Chat – das Hosting ist gleich eingebaut.
In jedem Fall gilt: Sie müssen klare Designvorgaben mitliefern. Sonst sieht das Ergebnis aus wie tausend andere KI-Sites.
Stärken: Die Site ist schnell hochgezogen, niedrige Kosten, individuelles Design möglich (wenn auch anspruchsvoll umzusetzen).
Schwächen: Jede Änderung läuft über einen Prompt, das Drift-Problem (siehe oben) ist eingebaut, technische Mängel werden leicht übersehen.
Die Kosten sind überschaubar: KI-Abo wie ChatGPT Plus oder Claude Pro rund 20 € im Monat, Webspace 5–10 €, Domain etwa 15 € im Jahr. Bei Lovable als Komfortvariante 25–50 $ im Monat, Domain meist inklusive. Eine kleine Site steht in wenigen Stunden.

Weg 2: Schlank gebaut, leicht zu pflegen

Das ist der Weg der Wahl für vier bis etwa zwanzig Seiten, wenige Bearbeitende, eher seltene Änderungen. Für viele Selbständige, kleine Unternehmen und Vereine ist das ein weniger bekannter, aber unbedingt lohnender Weg – hierbei gibt es mehrere technische Varianten.
Die Rolle der KI ist dabei eine andere als bei Weg 1: Sie hilft Ihnen einmal beim Setup, richtet die Site ein – danach pflegen Sie die Inhalte selbst über eine Redaktions-Oberfläche. Kein neuer Prompt für jede Textänderung, kein Drift-Problem. Auch die laufende technische Wartung bleibt einfach: keine Datenbank, kaum Plugins, regelmäßige Sicherheits-Updates entfallen weitgehend.
Mein Vorschlag: Astro + Keystatic. Astro, ein Open-Source-Werkzeug zum Bauen moderner Websites, liefert die Site als statische Dateien aus – kein Datenbank-Aufruf, kein PHP, keine Plugin-Mechanik. Die Site lädt deshalb viel schneller und der Betrieb kostet wenig. Keystatic erweitert Astro um eine Bedien-Oberfläche, in der die Redaktion ohne Terminal arbeitet: einloggen, Text ändern, speichern – die Site baut sich automatisch neu auf.
Für Hosting und Editor reichen die kostenfreien Konten, die z.B. Netlify, Cloudflare oder Keystatic anbieten. Sie brauchen nur noch die Domain mit etwa einem Euro im Monat. Für das technische Setup nutzen Sie eine KI – zum Beispiel Claude Code, Cursor oder Codex. Sie beschreiben, was die Site können soll, die KI richtet Astro und Keystatic ein und legt die Seiten-Vorlagen an. In ein bis drei Stunden steht das Grundgerüst. Die meiste Zeit braucht danach, was bei jeder Site Zeit braucht: Inhalte schreiben, Design feinjustieren, Bilder vorbereiten – auch dabei kann die KI helfen.

Ebenfalls empfehlenswert finde ich zwei Alternativen: Typemill ist eine deutsche Lösung, die mit klassischem PHP-Hosting läuft, mit Markdown arbeitet und ohne Terminal auskommt. Gut geeignet, wenn Sie einen klassischen Webhoster haben und nach der Installation möglichst wenig mit der Technik zu tun haben wollen. Die Wartung bleibt schlank: hin und wieder ein Typemill-Update, meist kommt man ganz ohne Plugins aus. Texte schreiben Sie direkt im Browser-Editor oder bereiten sie vorab mit einer KI als Markdown-Dateien vor und kopieren sie nur auf den Server. Publii schließlich ist eine Desktop-Anwendung: Sie installieren das Programm lokal (Mac, Windows, Linux; Open Source), bearbeiten Texte und Bilder darin und veröffentlichen mit einem Klick eine statische Site. Wer alles auf einem Rechner haben möchte und keine Cloud, ist hier richtig.
Typemill: Klassisches PHP-Hosting ab 5 € im Monat, Domain extra. Setup an einem Nachmittag. Optional gibt es eine Pro-Version für 99 € im Jahr mit Spezialfunktionen wie geschützte Mitgliederbereiche.
Publii: Webspace ab 3 € im Monat reicht, das Programm selbst kostet nichts. Setup sogar noch einfacher als bei Typemill – KI brauchen Sie hier nur für die Inhaltspflege.

Weg 3: WordPress, wenn es größer wird
Sinnvoll ab etwa zwanzig Seiten aufwärts, mehrere Bearbeitende, regelmäßige Veröffentlichungen, Spezialfunktionen wie Shops oder Mitgliederbereiche.
WordPress wird immer wieder totgesagt. Tot ist aber nur, was niemand mehr nutzt. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: 43 Prozent aller Websites weltweit laufen weiterhin darauf, 63 Prozent der CMS-Sites sind WordPress-Sites. Die Plattform entwickelt sich aktiv weiter. Seit WordPress 6.9 gibt es die sogenannte Abilities API. Plugins (Erweiterungen) und Themes (Vorlagen) melden damit, was sie tun können – „Beitrag veröffentlichen“, „Produkt anlegen“, „Bestellung suchen“. KI-Werkzeuge wie Claude oder ChatGPT können diese Fähigkeiten dann gezielt aufrufen: „Erstelle drei Produkte und ordne sie der Marke X zu“ geht dann mit einem Satz. Technisch läuft das über das Model Context Protocol (MCP), den entstehenden Standard für die Kommunikation zwischen KI und Anwendungen. Mit WordPress 7.0 kommt der WP AI Client dazu, ein Standard für die Anbindung beliebiger KI-Anbieter.
WordPress wird also nicht ersetzt, sondern selbst zur KI-Plattform. Das ändert die Bewertung. Für Sites mit mehreren Personen in der Redaktion, mit Freigabe-Abläufen, Veröffentlichungsplan und Plugin-Universum bleibt es die naheliegende Wahl – jetzt mit dem Versprechen, dass wir Routine-Aufgaben zunehmend per Sprachchat mit der KI erledigen können.
Die alten Schwächen bleiben: Die Pflege mit den häufigen Updates des CMS, des Themes und der Plugins ist Arbeit. Jedes zusätzliche Plugin vergrößert die Angriffsfläche für Hacks, und veraltete Erweiterungen werden zum Sicherheitsrisiko, wenn die Anbietenden nicht mehr aktualisieren.
WordPress lohnt sich aber nach wie vor, wenn Sie die genannten Stärken wirklich brauchen.
Hosting bei einem auf WordPress spezialisierten Anbieter kostet 10–25 € im Monat, Domain und gegebenenfalls Premium-Theme (Vorlage) kommen dazu. Neu Aufbauen einer kleinen Site dauert minimal ein paar Stunden mit fertigem Theme und kaum Anpassungen – mehrere Tage bei auch nur moderatem Anspruch an die Gestaltung. Hinzu kommt die laufende Pflege, die sich je nach Art und Zahl der verwendeten Plugins sehr unterscheiden kann. Minimum sind aber nach meiner Erfahrung um die 15 Minuten pro Monat.

Weg 4: Homepage-Baukasten
Das ist der Weg für alle, die mit Technik überhaupt nichts zu tun haben wollen.
Anbieter wie Squarespace, Wix, Jimdo versprechen, Ihre Site schlüsselfertig zu liefern. Von der Auswahl der ersten Vorlage über das Anlegen der Site bis hin zu Hosting und Pflege. Sie melden sich an, klicken sich eine Site zusammen, fertig. KI-Assistenten unterstützen dabei, wobei die Hilfe hier nicht besonders viele bringt. Ihre Vorteile: keine Wartung, integrierte Funktionen für Buchungen, Shop, Newsletter. Schwächen: weniger Anpassbarkeit, vergleichsweise hohe monatliche Kosten, und ein Wechsel zu einem anderen System ist sehr viel mühsamer als bei den anderen Wegen.
11–30 € im Monat je nach Anbieter und Funktionsumfang, Domain meist inklusive. Aufgebaut ist eine kleine Site realistisch in ein bis zwei Tagen.
Auf einen Blick
| Weg 1: KI direkt | Weg 2: Astro+Keystatic | Weg 3: WordPress | Weg 4: Baukasten | |
|---|---|---|---|---|
| Geeignet für | 1–4 Seiten | 4–20 Seiten | ab 20 Seiten | beliebig klein |
| Setup-Aufwand | gering | mittel | mittel bis hoch | sehr gering |
| Laufende Kosten | sehr gering | sehr gering | mittel | mittel bis hoch |
| Pflegeaufwand | hoch bei Änderungen | gering | mittel | sehr gering |
| Komfort für mehrere Bearbeitende | unpraktisch | begrenzt | sehr gut | begrenzt |
Wechseln oder bleiben?
Sie haben schon eine Site – etwa in WordPress – und überlegen, ob sich der Umstieg lohnt? Zwei Faustregeln:
Bleiben Sie, wenn WordPress seine Stärken wirklich ausspielt: mehrere Bearbeitende, eingespielte Abläufe, Plugins, die regelmäßig gepflegt werden, und Funktionen, die ein schlankeres System nicht liefert. „Läuft ordentlich“ ist ein legitimer Zustand. Ein Umstieg ist Aufwand, und der muss sich rechnen.
Wechseln Sie, wenn WordPress überdimensioniert ist: eine kleine Site mit wenigen Plugins, eine bearbeitende Person, kaum Spezialfunktionen. Wer WordPress nur als Behälter für ein paar statische Seiten nutzt, zahlt das volle System – finanziell und beim Sicherheitsrisiko –, ohne dessen Vorteile zu brauchen. Auch wenn Sie sich um die Sicherheit sorgen oder die Site spürbar lahmt, ist ein Wechsel angebracht. Oder wenn Sie einfach Lust haben, etwas Neues auszuprobieren.
Mit KI-Hilfe lässt sich die Migration heute gut stemmen: Inhalte exportieren, Struktur übernehmen, alte URLs umleiten – das kann eine KI weitgehend übernehmen. Technisch Versierte berichten von Firmen-Sites, die in zwei Arbeitstagen auf ein anderes System umgezogen sind. Das ist nicht die Regel, zeigt aber, was möglich ist.
Drei Regeln, die für alle Wege gelten
Egal, welchen Weg Sie wählen: An drei Wegmarken kommen Sie nicht vorbei, wenn Sie eine gute Site wollen:
Erstens: Erst konzipieren, dann gestalten, dann coden. Wer der KI nur sagt „bau mir eine Website“, bekommt eine Website. Wer vorher weiß, welche Zielgruppe was tun soll, bekommt eine Website, die funktioniert, die Ihnen hilft, Ihre Ziele zu erreichen. Dazu mehr im Beitrag zu den 4 goldenen Regeln zur Arbeit mit KI.
Zweitens: Nutzen Sie die Bezahl-Versionen der KI-Werkzeuge. Die Gratis-Modelle lernen seltener dazu und verwenden weniger Zeit darauf, gute Antworten auszuarbeiten – für Webtechnik heißt das: Bibliotheken aus dem letzten Jahr, Funktionen, die längst ersetzt wurden, gelegentlich Code, der so gar nicht mehr läuft oder aufgebläht ist.
Drittens: Schreiben Sie Ihre Richtlinien für die KI auf – redaktionelle Vorgaben, Styleguide, Markenleitlinien. Erst damit hat die KI eine Chance, Ihre Marke stimmig darzustellen. Ohne diese Dokumente entscheidet die KI selbst, wie Ihre Marke aussehen soll – jedes Mal ein bisschen anders und oft der Konkurrenz zum Verwechseln ähnlich.
Zurück zum Anfang unseres Textes: Ich hatte drei KIs gefragt, welches Werkzeug heute das richtige ist, um eine Website zu erstellen – jede riet zu einem anderen. Mit jeder Antwort wuchs die Liste vielversprechender Tools, und eine Stunde später war ich verwirrter als zuvor.
Das Problem waren nicht schlechte Antworten der KIs. Jede Empfehlung war für sich sinnvoll – nur eben jeweils für eine andere Art von Site. Was fehlte, waren die richtigen Fragen. Die haben Sie jetzt und können für Ihre eigene Site entscheiden, welchen Weg Sie am besten gehen.




