Facebook mischt nun auch vor Ort mit – Facebook Places

Über location based services wird derzeit immer gern berichtet, was sicher nicht nur am langsam zu Ende gehenden Sommerloch liegt. Auf Deutsch spricht man immer noch wenig eingängig von „standortbezogenen Diensten“, und in den USA gibt es seit einigen Tagen echte Neuigkeiten hierzu: Facebook hat seinen eigenen Geo-Location-Dienst gestartet: Facebook Places.

Facebook Places in der iPhone-App
Auf Deutsch wird Facebook Places wohl einfach Orte heißen. Aktiv ist der Dienst bei uns noch nicht.

Damit wildert Facebook in den Jagdgründen von Foursquare, Gowalla, Brightkite und ähnlichen Diensten. Wobei es mit einigen von ihnen zusammenarbeitet. Diesen blieb sicher nichts anderes übrig – Facebook hat 500 Millionen Nutzer, der größte location based service Foursquare kommt gerade mal auf vier Millionen Nutzer. Schon zuvor veröffentlichten 20 Prozent der Foursquare-Nutzer bei Facebook, welche Orte sie in Foursquare besucht haben.

Die Produktvorstellung von Facebook Places:

Offenbar will Facebook auch, dass man Places als Funktion nutzt, um sich selbst an Ereignisse zu erinnern. Also ein weiterer Baustein, unentbehrlich für das eigene Leben zu werden.

Wohl mindestens eben so wichtig ist, dass Facebook damit in den lokalen Werbemarkt einsteigt. Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um sich unterwegs über Dinge vor Ort zu informieren – also auch über Geschäfte, Restaurants etc. Und so spricht Facebook auch die Inhaber vor Läden direkt an und gibt ihnen in einem eigenen Hilfe-Bereich Tipps, wie sie Places am besten für ihre Werbung nutzen.

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