Noch mehr Text-Tipps: Workflow mit Markdown

Wenn Sie Texte schreiben, und Markdown nicht kennen, dann sollten Sie sich in einer ruhigen Stunden einmal dieses Konzept ansehen. Ich finde, damit vereinfacht sich die Strukturierung vieler Texte enorm. Gerade für Texte, die in einem Blog landen sollen, ist das super einfache und flexible System bestens geeignet. Aber auch für alle anderen Texte.

Die Idee hinter Markdown ist: Sie konzentrieren sich aufs Schreiben. Die Formatierung, die kann später eine Maschine für Sie erledigen. Und das Schreiben geht mit jedem Textverarbeitungsprogramm – je einfacher es ist, desto besser.

Die Struktur bekommen die Texte durch Überschriften. Statt umständlich in Menüs zu suchen, setzen Sie einfach Doppelkreuze.

#Erste Überschrift
##Überschrift der zweiten Gliederungsebne
###Überschrift der dritten Ebene

Und am Ende übersetzt das ein Programm z.B. in
<h1 id="ersteuberschrift">Erste Überschrift</h1>
<h2 id="uberschriftderzweitengliederungsebne">Überschrift der zweiten Gliederungsebne</h2>
<h3 id="uberschriftderdrittenebene">Überschrift der dritten Ebene</h3>

Genauso einfach erstellen Sie Listen:

- eins
- zwei
- drei

Wird so zu:

<ul>
<li>eins</li>
<li>zwei</li>
<li>drei</li>
</ul>

Eine Erweiterung der Syntax ist Multimarkdown, das noch ein paar nützliche Kleinigkeiten mehr bietet.

Es gibt Programme, die nehmen diese Übersetzung für Sie vor wie nvAlt (für Mac, kostenlos) oder MarkdownPad (für Windows, kostenlos). Und für Blogs wie WordPress gibt es Plugins, die den eingebauten Editor so verändern, dass er Markdown akzeptiert.

Wer auf den Geschmack gekommen ist: In diesem englischen Post ist hervorragend beschrieben, wie man sich die Arbeit mit Markdown erleichtern kann: Publishing Workflow with nvALT and MultiMarkdown

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