So sieht die Benutzeroberfläche der Zukunft aus: unsichtbar

Cover HerSeit wenigen Tagen kann sich jeder, der den Film Her vor ein paar Monaten verpasst hat, einen Blick auf die Benutzeroberflächen werfen, mit der wir in Zukunft mehr und mehr zu tun haben werden. Dabei wird er aber keine Buttons, keine Mauszeiger und keine Texte sehen. Denn das Interface der Zukunft ist in vielen Fällen unsichtbar.

Das jedenfalls ist die Vision, die wir im Film Her sehen. Das „OS“, also das Betriebssystem (operating system) ist eine künstliche Intelligenz, mit der wir uns unterhalten. Vom Prinzip her so, wie schon im Film 2001: Odyssee im Weltraum, der 1968 in die Kinos kam. Nur ist das OS in Her gutartig, wenn auch nicht weniger eigenwillig.

Selbst wenn Sie Sciencefiction nicht mögen, lohnt es sich, Her anzusehen. Denn ich finde, man sieht sehr gut, wie man als Mensch bereit ist, sich auf die Kommunikation mit einer Maschine einzulassen, wenn diese die Grundregeln der menschlichen Kommunikation beherrscht.

Wer das nicht glaubt, der sollte nur einmal einem Nutzer des iPhone-Sprachassistenten Siri zusehen- und -hören.

In Her jedenfalls gibt es weder Raumschiffe noch Aliens, kaum Special Effects, keine Explosionen und keine Szenen, die im Weltraum spielen. Auch Große Brüder und Neuroimplantate kommen nicht vor. Nicht einmal Tastaturen.
Dafür gibt es einen wunderbar unaufgeregten Blick in eine Zukunft, die mir persönlich in ihren Grundzügen gar nicht so unwahrscheinlich erscheint.

Wie der Produktions-Designer des Films, KK Barrett, sagt:

Die Zukunft ist viel einfacher als man glaubt.

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