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Das Buch zum Blog

Cover Buch Website-Konzeption

Website-Konzeption: Erfolgreiche Websites planen, umsetzen und betreiben

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Neues bei delicious

(Was ist delicious?)


  • Amazon.com: Send to Kindle for Mac 17.05.2012
    Kostenlose Software von Amazon, um Dokumente auf ein Kindle-Konto hochzuladen. Diese stehen dann auf allen Kindle-Geräten und -Apps (also auch auf iPhone/iPad) zur Verfügung.
  • Home – TinkerForge 11.05.2012
    Modulares System, mit dem sich einfach verschiedene programmierbare Motoren und Messsensoren zusammenstellen lassen. Programmierbar mit Mac, Win, Linux, iOs, Adnroid. In ct 11/2012 S. 56 recht positiv besprochen.
  • Hackasaurus 05.05.2012
    Hackasaurus ist eine Site bzw. ein Dienst, die/der beliebige HTML-Seiten analysiert. Dabei kann man den Quellcode auch verändern und abspeichern. Gut, um HTML zu lernen.
  • EPUB Validator (beta) 27.04.2012
    Online-Tool zur technischen Überprüfung von ePub-Dateien (nutzt das open-source Kommandozeilen-Tool EpubCheck).
  • Inbound Writer: Create Content That Matters 16.04.2012
    Webdienst, der SEO-Optimierungstipps gibt. Mit online-Editor oder Wordpress-PlugIn. 8 Dokumente im Monat kostenlos; Funktioniert derzeit nur mit englischen Texten.

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Textpflege auch unter Windows oder im Web

Noch ein Nachtrag für alle Windows-Nutzer: Natürlich gibt nicht nur für Mac schöne Tools, um Textwildwuchs zurechtzustutzen:

Das kleine Programm PureText kostet nichts und entfernt alle Formatierungszeichen aus der Zwischenablage, so dass man sauberen reinen Text in seine Dokumente einkopieren kann.

Ach ja, und natürlich gibt es auch Webdienste, die formatierten Text in reinen Text umwandeln. Ich bin auf zwei gestoßen, die aber im Wesentlichen nur Zeilenumbrüche entfernen:

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Tools für die Textpflege – Reguläre Ausdrücke in der Praxis

Im letzten Beitrag habe ich gezeigt, wie Reguläre Ausdrücke Ihnen die Arbeit erleichtern können, wenn Sie Texte von falschen Zeilenumbrüchen, Sonderzeichen oder Ähnlichem säubern müssen.

Programme, die Reguläre Ausdrücke unterstützen

Echte Nerds nutzen Kommandozeilentools oder schreiben ihre eigenen Perl-Skripte, um den Inhalt von Textdateien mit Hilfe von Regulären Ausdrücken zu korrigieren. Alle anderen tun sich mit einem Textprogramm leichter.

Suchen & Ersetzen für OpenOffice/LibreOffice

Die normale Suchfunktion der Office-Pakte stößt schnell an ihre Grenzen. Bei OpenOffice und LibreOffice kann man aber auch reguläre Ausdrücke verwenden. Dazu müssen Sie nur das entsprechende Kästchen im Such-Dialog aktivieren.

Etwas komfortabler geht es mit der Erweiterung Alternative dialog Find & Replace for Writer. Gerade wer nur gelegentlich mit Regulären Ausdrücken arbeitet, wird diese Möglichkeit schätzen. Hier kann man sich Dinge wie “Erstes Zeichen eines Absatzes” oder “Jedes Leerzeichen” bequem zusammenklicken.

Auch hilfreich: Tipps für die Suche in OpenOffice im OO-Wiki.

TextWrangler / Notepad++

Auch die kostenlosen Editoren TextWrangler (Mac) oder Notepad++ (Windows) verstehen Reguläre Ausdrücke.

Automatisch weniger Arbeit

Wer immer wieder die gleichen Säuberungsaktionen durchführen muss, für den ist eine Automatisierungslösung extrem praktisch. Man kann z.B. ein VisualBasic-Skript oder ein AppleScript schreiben, was das erledigt. Oder man nutzt eines der folgenden Tools:

Clean Text

Clean Text ist ein kleines Mac-Programm, das es im AppStore gibt. Es hat sehr viele vordefinierte Textpflege-Werkzeuge, die einem viel Arbeit abnehmen. Man kann aber auch eigene Suchen bzw. Ersetzungen als “Makro” erstellen. So muss man nur einmal seine Kette von Regulären Ausdrücken erstellen und kann sie dann immer wieder auf Mausklick ausführen.

Screenshot Clean Text

Clean Text bringt eine Reihe sehr nützlicher Voreinstellungen mit.

Clean Text – derzeit 4 Euro, normalerweise 8 Euro

TextSoap/TextSoap Express

TextSoap bzw. dessen Expressversion kann noch sehr viel mehr. Es ist aber auch deutlich teuer – ich habe beides nicht selbst getestet, da für meine Zwecke Clean Text vollkommen ausreicht.

Im AppStore: TextSoap – 32 Euro

Im AppStore: TextSoap Express – 19 Euro

RegExr

Die Site RegExr habe ich ja schon im vorigen Beitrag sehr gelobt. Aber es wird noch besser: Sie kann sogar die Suchen abspeichern, die Sie definiert haben. Und wenn Sie das nicht online machen wollen, können Sie sich die Anwendung auch als Adobe Air-Programm herunterladen.

Und schließlich noch ein Tipp für alle, die noch tiefer in Reguläre Ausdrücke einsteigen wollen: Regular-Expressions.info. Hier finden sich Tutorials, Erklärungen, Beispiele etc. (nur auf Englisch).

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Zeit sparen bei der Textpflege – Reguläre Ausdrücke

Textdurcheinander

Kopierte Texte sind oft ganz schön durcheinander.

Wer viel mit Text von anderen arbeitet, kennt das Problem: Je nach Quelle findet sich mehr oder weniger viel Unkraut zwischen dem eigentlichen Inhalt – überflüssige Zeilenumbrüche, Sonderzeichen, HTML-Code oder doppelte Leerzeichen. Oder man bekommt Text, den man in ein Dokument einbauen soll, der nicht die richtigen Anführungszeichen, Bindestriche oder Umlaute enthält.

Auch wenn man Text von Webseiten, aus PDFs oder aus Blog-/Redaktionssystemen kopiert, hat man meist jede Menge Zeichenmüll im Text.

Korrigiert man alles von Hand, kostet das viel Zeit und Geduld. Mit gewöhnlichem Suchen und Ersetzen kommt man schon etwas schneller zum Ziel. Jetzt stelle ich Ihnen aber ein paar Tools vor, mit denen es noch schneller geht. Vor allem, wenn Sie immer wieder mit solchen ungepflegten Texten kämpfen, lohnt sich die Mühe, diese Arbeitsschritte zu optimieren.

Die Retter: Reguläre Ausdrücke

Um solche Suchvorgänge zu erleichtern, gibt es die so genannten Regulären Ausdrücke (regular Expressions). Das sind Abkürzungen, mit denen Sie definieren, welche Zeichen Sie suchen bzw. suchen und ersetzen wollen. Sie sind sehr mächtig, aber leider auch sehr mühsam zu lernen. Ich habe mich jahrelang auf die paar einfachen Zeichen beschränkt, die ich kannte – \n steht zum Beispiel für einen Zeilenumbruch, \t für einen Tabulator.

Damit lassen sich aber auch viel komplexere Suchen zusammensetzen: Sie können zum Beispiel nach verschiedenen Formen eines Wortes suchen, also zum Beispiel nach “cool”, “cooler”, “coolen” und “cooles” auf ein Mal:

cool\w*

Der Rückstrich ist das Sonderzeichen, das die meisten Regulären Ausdrücke einleitet. Das “w” steht für “Wortzeichen”, also praktisch alle Buchstaben. Der Stern heißt so etwas wie “nimm so viele am Stück vom vorstehenden, wie Du bekommen kannst”. Das heißt in unserem Fall, dieser Ausdruck sucht so lange weiter, bis er ein Zeichen findet, das kein Wortzeichen ist – also ein Komma, ein Punkt oder ein Leerzeichen.

Und es kommt noch besser: Sie können auch auf die gefundenen Zeichenteile zugreifen. Deren Position können Sie dann beim Ersetzen zum Beispiel vertauschen. Folgender Regulärer Ausdruck:

(die Katzen )\((\w*)\)

mit der Ersetzungsanweisung

$2: $1

macht etwa aus

die Katzen (Beispiel)

den Text

Beispiel: die Katzen

Die Dollarzeichen mit den Nummern sind die Fundstellen, die im Regulären Ausdruck mit Klammern gruppiert sind.

Wenn Sie jetzt ausgestiegen sind: Denken Sie sich nichts, so ging es mir bis gerade eben auch. Am besten lernt man, wie es funktioniert, wenn man es ausprobiert. Aber mit den gewöhnlichen Mitteln ist das mehr als mühsam. Daher kann ich die Site RegExr nicht genug empfehlen: Hier können Sie Ihren eigenen Text einkopieren und dann so lange mit den Regulären Ausdrücken spielen, bis das herauskommt, was sie wollen.

Sie sehen sofort nach jeder Änderung, welche Auswirkung das hat. Per Rollover über Ihren Ausdruck bekommen Sie auch gleich eine Kurzbeschreibung dessen, was dieses Zeichen bewirkt.

Dass die Anwendung in Flash umgesetzt ist, nimmt man dann gern in Kauf – sie ist nicht hübsch, funktioniert aber wunderbar.

Interface von RegExr

Mit RegExr können Sie sofort sehen, welche Zeichen Ihr Regulärer Ausdruck findet.

Im nächsten Post werde ich Ihnen ein paar Programme vorstellen, die die Arbeit mit Regulären Ausdrücken deutlich leichter machen.

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Schöner Suchen, fixer finden

Wie sorgen Sie dafür, dass die Besucher Ihrer Site auch das finden, was sie suchen? Je mehr Dinge Sie anbieten, desto schwieriger wird es, das sicherzustellen. Im aktuellen Newsletter finden Sie Tipps, wie Ihnen die Technik der “Facettennavigation” dabei helfen kann: Newsletter 05/2012 – Finden statt suchen mit Faceted Navigation

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iPad-Nutzer sind Couch Potatoes

Das iPad gilt als mobiles Gerät. Doch nur weil es mobil ist, heißt es noch lange nicht, dass es auch unterwegs genutzt wird. Eine Studie der Firma etracker hat herausgefunden, dass 94 Prozent der Nutzer mit dem iPad über WLAN ins Internet gehen.

Das heißt vor allem, dass man in fast allen Fällen davon ausgehen kann, dass die iPad-Nutzer eine ordentliche Geschwindigkeit haben, mit denen sie im Web unterwegs sind. Videos zum Beispiel sollten also kein Problem sein.

Die Nutzungssituation ist außerdem etwas entspannter, als man normalerweise bei mobilen Nutzern annimmt. Denn wer WLAN hat, der steht meist nicht an der Straßenecke und braucht unbedingt ganz schnell eine Information. Er sitzt zu Hause auf dem Sofa oder in einem Café und hat das iPad auf dem Schoß. Sie haben also etwas mehr Zeit, den Nutzern das zu vermitteln, was Sie ihm zeigen wollen.

Leider gibt es über die Studie nur wenig Informationen. Wie viele Nutzer überhaupt Teil der Stichprobe waren ist unklar und auch, wie die Daten genau erhoben wurden. Es gilt wie immer: Interpretieren Sie Studienergebnisse mit Vorsicht.

Die Pressemeldung zur Studie (leider nur als PDF erhältlich): Wie mobil ist das iPad wirklich?

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Computer helfen bei der Suchmaschinenoptimierung

Wer Texte schreibt, will, dass sie gelesen werden. Dazu müssen sie gefunden werden. Und dabei hilft wiederum, sich an die Regeln zu halten, nach denen die Suchmaschinen Texte bewerten und ihre Trefferlisten zusammenstellen. Die Suchmaschinenoptimierung folgt klaren Regeln, und so können Computer auch hier gut unterstützen. Ein schönes Tool dafür ist InBoundWriter.

Der größte Haken: Bisher funktioniert das vernünftig nur für englische Texte. Aber einen Blick ist der Dienst wert – sobald dieser andere Sprachen anbietet, lohnt sich ein ausführlicher Test.

Screenshot InBoundWriter

Die Oberfläche des Web-Dienstes von InBoundWriter

Die Idee ist, dass InBoundWriter sozusagen Ihren Text analysiert, während Sie ihn schreiben. Er macht dann Vorschläge, wie sich der Text verbessern lässt, damit ihn Suchmaschinen besser bewerten. Das bietet eine gute Orientierung, nimmt einem aber weder das Denken ab, noch die Notwendigkeit, sich über die aktuellen Verfahren im Bereich SEO zu informieren.

Größter Nachteil (neben der fehlenden Unterstützung für andere Sprachen): InBoundWriter ist in Flash umgesetzt. Der Umgang damit ist mühsam, die Autokorrektur des Betriebssystems konnte ich hier zum Beispiel nicht dazu überreden, auf Deutsch umzuschalten. Aber es gibt auch ein PlugIn für WordPress – wer also seine Blogtexte mit dem Dienst verbessern will, sollte dies ausprobieren.

Acht Texte pro Monat kann man kostenlos untersuchen lassen, mehr kostet.

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Computer schreiben Texte

Aktienkurse in der Zeitung

Reine Daten sind manchmal ausreichend, oft kann man sie aber besser erfassen, wenn sie aufbereitet sind.

Dass Computer Texte vorlesen können überrascht heute niemanden mehr. Gute Programme zur Sprachsynthese klingen zwar etwas monoton, aber bei kurzen Texten ziemlich natürlich. Und dass Computer Texte verstehen ist spätestens seit der Einführung der Spracherkennung Siri fürs iPhone auch selbstverständlich.

Doch an den Gedanken, dass Computer Texte schreiben, muss zumindest ich mich erst noch gewöhnen. Aber eigentlich liegt es auf der Hand: Sprache folgt klaren Regeln und Computer sind dafür gemacht, klare Regeln zu befolgen.

Was Menschen wie mich beruhigt, die ihr Geld damit verdienen, Texte zu schreiben: In den meisten Fällen sind die computergenerierten Texten öde. Aber es gibt einige Anwendungen, in denen solche mechanischen Texte schon genutzt werden. Und zwar immer dort, wo viele Daten anfallen, die in Tabellenform nur schwer verständlich sind. Das sind etwa

  • Sportergebnisse
  • Finanzdaten

In beiden Fällen gibt es sehr viele Zahlen, über die in stark formalisierter Sprache berichtet wird. Für ein Bundesligaspiel wird man zwar immer noch einen Journalisten zum berichten schicken. Aber Ergebnisse der Kreisliga lassen sich durchaus heute schon von einem Computer zusammenfassen – bzw. erweitern von der reinen Datenform zu einem lesbaren Text.

Das Potenzial ist aber noch größer:
Arztberichte etwa können von der Technik profitieren oder auch Marketing-Texte. Diese sind ebenfalls stark formalisiert, und doch könnten sie erfolgreicher werden, wenn sie besser auf die jeweiligen Bedürfnisse der Empfänger zugeschnitten werden. Und wenn etwas im Marketing auch nur ein bisschen was bringt heißt das, dass wir es bald immer mehr sehen werden – ob wir dabei nun ein komisches Gefühl bei haben oder nicht.

Ein sehr guter, neutraler Artikel, der gut in das Thema einführt: Can the Computers at Narrative Science Replace Paid Writers? (The Atlantic)

Wer sich vor dieser Zukunft fürchtet, wird hier bestätigt: A Robot Stolle My Pulitzer! (Slate)

Blog des Firmengründers von Narrative Science, einer Firma die Journalisten-Roboter herstellt: Just to Clarify

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