Meine Seminare vermitteln Orientierung, Einordnung und konkrete nächste Schritte für Teams, bei denen KI und UX zusammentreffen. Alle Seminare sind als Inhouse-Format buchbar und werden auf den Kontext Ihres Teams angepasst – Ihre Tools, Ihre Produkte, Ihre Fragestellungen.
Designsysteme für KI-Tools: Damit Vibe Coding nicht nach Zufall aussieht
Wer heute mit Claude Code, Cursor oder Lovable Interfaces baut, bekommt in Minuten funktionierenden Code – aber oft mit generischem Tailwind-Blau, wechselnden Abständen und einem Look, der nichts mit der eigenen Marke zu tun hat. Tools wie Claude Design und Google Stitch versprechen Abhilfe: Sie können Designsysteme einlesen und konsistente Ergebnisse liefern. Aber nur, wenn die Grundlage stimmt.
In diesem Halbtags-Seminar lernen Sie, wie Sie Ihr bestehendes Designsystem – ob in Figma, als Tokens oder im Styleguide – so aufbereiten, dass KI-Tools es verstehen und zuverlässig umsetzen. Damit Ihr Team dank Vibe Coding schnell eigene, markenkonforme Prototypen erstellen kann – ohne Entwicklerressourcen zu beanspruchen.
Für wen:
UX- und Produktteams, die mit Vibe-Coding- oder KI-Design-Tools arbeiten und sicherstellen wollen, dass die Ergebnisse zur Marke passen. Grundverständnis von Designsystemen (Farben, Typografie, Komponenten) wird vorausgesetzt – die spezifischen KI-Tools werden im Seminar vorgestellt.
Was Sie mitnehmen:
- Warum KI-generierte UIs ohne Designvorgaben inkonsistent werden – und was konkret dagegen hilft
- Wie Sie Ihr bestehendes Designsystem (z. B. aus Figma) für KI-Tools aufbereiten
- Claude Design und Google Stitch im Vergleich: wie sie Designsysteme einlesen, wo die Stärken und Grenzen liegen
- Was in ein „maschinenlesbares Markenprofil“ gehört: Design Tokens, Komponenten-Regeln, Prosa-Leitplanken – und welches Format (DESIGN.md, CLAUDE.md, Style Dictionary) wann passt
- Wie die Designvorgaben an Coding-Tools wie Claude Code, Cursor oder Antigravity angebunden werden
- Eine Checkliste für den Einstieg im eigenen Team
Ablauf:
Dauer: ca. 3,5 Stunden, remote oder vor Ort
| Thema | Inhalt |
|---|---|
| Das Problem sichtbar machen (30 Min) | Live-Demo: gleicher Prompt in einem Vibe-Coding-Tool, kein Designsystem hinterlegt – was kommt raus? Und was passiert, wenn fünf Leute im Team denselben Prompt anders formulieren? |
| Die Bausteine (45 Min) | Was muss definiert sein, damit ein KI-Agent Ihre Marke trifft? Von Design Tokens über Komponenten-Regeln bis zu Prosa-Leitplanken. Inkl. Einordnung: Was Design Tokens sind, warum sie die Sprache sind, in der Maschinen Designentscheidungen verstehen – und wie Ihr bestehendes Figma-System als Ausgangspunkt dient. |
| Pause (15 Min) | |
| Die Design-Tools im Vergleich (50 Min) | Claude Design und Google Stitch im Live-Vergleich an derselben Aufgabe. Wie liest jedes Tool ein Designsystem ein? Wie kommt ein Figma-basiertes System in die KI-Welt? Zwei Ansätze, unterschiedliche Stärken – und warum die Methodik wichtiger ist als die Toolwahl. |
| Anbindung an Coding-Tools (25 Min) | Kurzüberblick: Wie übernehmen Claude Code, Cursor oder Antigravity das Designsystem? CLAUDE.md, DESIGN.md, Figma MCP – welches Format steuert welchen Workflow? Kein Deep Dive, sondern Orientierung für den nächsten Schritt. |
| Governance + Q&A (25 Min) | Wer pflegt das System? Wie erkennt man visuellen Drift? Plus offene Fragen und Checkliste für den Einstieg. |
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