Beim Decision Sprint helfe ich Teams, ein bestehendes oder geplantes KI-Feature systematisch zu hinterfragen – und zu einer klaren, begründeten Entscheidung zu kommen.
Wann das Format Decision Sprint passt
Dieses Format ist das richtige, wenn …
- … ein KI-Feature seit Monaten „im Pilot“ hängt, ohne dass jemand eine Entscheidung trifft
- … intern die Meinungen auseinandergehen („Das nutzt doch keiner“ vs. „Wir müssen nur mehr Marketing machen“)
- … Klarheit gewünscht ist – auch wenn die Antwort „stoppen“ heißt
Für wen ist das gedacht?
- Teams, die ein KI-Feature live haben, das „irgendwie nicht zündet“ – aber niemand traut sich, es in Frage zu stellen
- Produktverantwortliche, die vor der Entscheidung stehen: weiteres Budget investieren oder Feature einstampfen?
- Organisationen, die aus einem Pilotprojekt ein echtes Feature machen wollen – aber noch keine Klarheit haben, ob es sich lohnt
Was Sie am Ende in der Hand haben
Nach dem Decision Sprint haben Sie:
Eine ehrliche Bestandsaufnahme: Was war die ursprüngliche Idee, was zeigen die bisherigen Signale?
Klarheit über die KI-Rolle: Soll die KI erklären? Empfehlen? Automatisieren? Begründen? Und passt das zu dem, was Nutzende brauchen?
2–3 Konzeptvarianten, wie das Feature anders funktionieren könnte.
Erste Rückmeldungen von echten Nutzenden zu den Varianten.
Eine klare Entscheidungsempfehlung:
- Go – weiter investieren
- Next – in anderer Form weitertesten
- Stop – bewusst beenden und Ressourcen freimachen
Das Ergebnis ist nicht nur eine Empfehlung – es ist die Erlaubnis, eine Entscheidung zu treffen, die sich intern vielleicht niemand traut.
Typischer Ablauf
Dauer: 1–2 Wochen, remote
Phase 1: Bestandsaufnahme
Review: Was war die ursprüngliche Idee hinter dem Feature? Wir sammeln die bisherigen Signale – Nutzungsdaten, Support-Anfragen, interne Wahrnehmung, Feedback. Gemeinsame Einschätzung: Wo steht das Feature wirklich?
Phase 2: Schärfung – Was soll das Feature eigentlich leisten?
Klärung aus Nutzendensicht: Welches Problem wird gelöst? Für wen? Klärung der KI-Rolle: Erklärt die KI etwas? Empfiehlt sie? Automatisiert sie? Begründet sie Entscheidungen? Abgleich: Passt das, was gebaut wurde, zu dem, was Nutzende brauchen?
Phase 3: Alternativen entwickeln
Erarbeitung von 2–3 Konzeptvarianten – andere Interaktion, andere Transparenz, andere Rolle der KI. Bei Bedarf: schnelle Skizzen oder leichte Prototypen, um die Varianten greifbar zu machen.
Phase 4: Kompakte Validierung
Kurze Test-Runde mit echten Nutzenden – z. B. 3–5 Remote-Sessions. Fokus: Verständnis, Vertrauen, wahrgenommener Nutzen der Varianten.
Phase 5: Entscheidungs-Workshop
Vorstellung der Erkenntnisse und Varianten. Gemeinsame Bewertung im Team. Klare Empfehlung mit Begründung: Go, Next oder Stop.
Klingt nach Ihrer Situation?
In einem kurzen Gespräch klären wir, ob dieses Format zu Ihrem Vorhaben passt – und was der sinnvollste erste Schritt wäre. 30 Minuten, unverbindlich. Oder werfen Sie einen Blick auf die anderen Workshop-Formate.
Jetzt Gespräch ausmachen – telefonisch: 0152/06 035 499 oder
Öffnet eine vorbereitete E-Mail – Sie ergänzen nur noch kurz Ihre Situation.