Jump to content.

Suche auf der Site

Newsletter abonnieren

» zur An- und Abmeldung
» mehr Info

Das Buch zum Blog

Cover Buch Website-Konzeption

Website-Konzeption: Erfolgreiche Websites planen, umsetzen und betreiben

Neues bei Twitter

Neues bei delicious

(Was ist delicious?)


Impressum

Impressum/Kontakt

Wie man gute Linktexte schreibt

Dass die Links sind, was das Web ausmacht, braucht man niemandem mehr zu erzählen. Aber wie ein guter Link aussieht, dass kann man nicht oft genug sagen. Noch immer sind der allergrößte Teil der Links im Web schlecht.
Der Konzepter-Kollege Gerry McGovern gibt ein paar Tipps, damit Ihre Link nicht dazu gehören:

  • Generische Links wie ”klicken Sie hier“ sind tabu. Die bringen Besuchern nichts und Ihrem Suchmaschinen-Ranking auch nicht.
  • Schreiben Sie Links wie Überschriften. Sie sollen die verlinkte Seite möglichst gut zusammenfassen.
  • Vermeiden Sie Linktitel die nur das Format des Verlinkten beschreiben („PDF“, „Video“…). Ihre Besucher interessieren Inhalte, nicht die Art und Weise, in der Sie diese vermitteln. Allerdings kann die Formatangabe zusätzlich sinnvoll sein – allerdings erst nach dem Link.
  • Halten Sie Links so kurz wie möglich und setzen Sie die wichtigsten Begriffe an den Anfang.

Statt

Wie Sie den IHRE_MARKE-Router R-Top2012 installieren

schreiben Sie

Installation Router R-Top2012

Alle Tipps finden Sie hier im Beitrag Tips for writing great links.

Was machen wir online?

Infografik zu den Ergebnissen der Pew Internet Survey

Infografik zu den Ergebnissen der Pew Internet Survey

Das Pew Internet & American Life Project liefert seit Jahren mit die besten Daten dazu, was wir Menschen im Internet so alles tun – zumindest, wenn wir Amerikaner sind.

Wer sich die trockene Lektüre ersparen will (oder Lust bekommen möchte, diese einmal anzugehen), der möge einen Blick auf diese hübsche Infografik werfen.

Die Grafik in ihrer ganzen Schönheit steht bei Flowtown.

Kleine Zeichenlehre für Konzepter mit zitterigem Strich

Beispiel für ein Wireframe

So sehen meine Wireframes meistens aus....

Als Konzepter arbeitet man fast den ganzen Tag mit Worten – oft sind aber Skizzen viel besser geeignet, um eine Idee zu transportieren. Wer meint, nicht zeichnen zu können, der sollte sich über die Weihnachtsferien vielleicht die ausführliche Lektüre dieses sehr ausführlichen Artikels gönnen: The Messy Art Of UX Sketching.

Anders als der Titel vermuten lässt, geht es gerade nicht um schnell schlampig Hingeschmiertes. Vielmehr erklärt Peiter Buick (ja, der Mann heißt Peiter) wie er seine Skizzen erstellt. Da staunen selbst die, die viel und gern zeichnen.

Mit vielen Fotos und einem kleinen Video führt er vor, wie man seine Fähigkeiten zur visuellen Kommunikation verbessert.

Mehr Spaß beim Kaufen dank Gamification

Über den Ansatz, mit Gamification wenig interessante Alltagstätigkeiten spannender zu machen, habe ich schon berichtet. Eben bin ich auf ein schönes Beispiel gestoßen, wie man das wenig spaßträchtige Bezahlen mit Hilfe von Gamification aufpeppen kann.

Website Humble Bundle

Die Website von Humble Bundle

„Humble Bundle“ ist ein Paket von Spielen, die man gemeinsam kaufen kann. Der Käufer kann dabei selbst entscheiden, wie viel er zahlen möchte, und wie er das Geld zwischen den Programmierern, den Verkäufern und zwei wohltätigen Organisationen aufteilen will.

Humble Bundle Einstellungen

Die Einstellung, wie das Geld auf die Empfänger aufgeteilt werden soll.

Das Schieben der Regler macht Spaß, ist intuitiv und benutzerfreundlich. Wenn ich an einem Regler schiebe, ändern sie die anderen automatisch mit, so dass keine ungewollten Änderungen am Gesamtbetrag und keine schiefen Aufteilungen zustande kommen.

Eine mit Diagramm visualisierte Statistik zeigt, wie viel die anderen Käufer bisher ausgegeben haben – das regt die künftigen Käufer an, den „Highsocre“ der bisherigen Käufer zu brechen. Für alle, die mehr als der Durchschnitt zahlen, gibt es auch noch ein weiteres Spiel kostenlos dazu.

Diagramm Käufe Humble Bundle

Die Statistik der bisherigen Käufe.

Ich finde, das ist eines der besten Beispiele für den sinnvollen Einsatz von Gamification, das ich bisher gesehen habe. Perfekt für das Thema und die Zielgruppe eingesetzt. Ich bin mir sicher, dass dadurch die Einnahmen um ein Vielfaches höher sind, als sie es mit einem klassischen, langweiligen Formularfeld gewesen wären.

Wer es selbst ausprobieren möchte: www.humblebundle.com

Gamification is bullshit.

Um die Nutzung von spielerischen Elementen in unterschiedlichen Anwendungen ging es im Newsletter Das Leben ist ein Spiel – Gamification.

Slot Machine

Ich finde den Ansatz ganz vielversprechend, daher hat mich der provokante Titel „Gamification is bullshit“ natürlich neugierig gemacht. Ian Bogost, ausgewiesener Experte für Computerspiele, will damit aber gar nicht provozieren. Er beruft sich auf den Philosophen Harry Frankfurt, der „bullshit“ definiert. Bullshit sei keine Lüge, sondern es sei etwas, das etwas verbergen soll, das beeindrucken oder überzeugen/überreden soll.

Und nach dieser Definition ist Gamifikation eben Bullshit. Das leuchtet mir ein. Denn Gamifikation dient tatsächlich dazu, Dinge, die wenig Spaß machen, durch spielerische Elemente angenehmer zu machen. Dadurch überredet/überzeugt man Nutzer, zum Beispiel ihr Profil in einem Sozialen Netzwerk vollständig auszufüllen.

Zum lesenswerten Artikel Gamification is bullshit.

Bullshit-Index für Ihre Texte berechnen

Es liegt in meinem ureigensten Interesse, die Optimierung Ihrer textlich präsentierten Inhalte Ihrer geschätzten Website auf einem qualitativ möglichst hoch angesiedelten Niveau weiter voranzutreiben.

Wer bei diesem Satz keine Gänsehaut bekommen hat, der sollte unbedingt das BlaBlaMeter besuchen. Dort können Sie Ihre eigenen Texte überprüfen auf Worthülsen und Marketingsprech. Schön plakativ kommt am Ende ein Wert heraus, der Ihnen sagt, wie gut (oder schlecht) Ihr Text ist – der Bullshit-Index.

Gönnen Sie sich den Spaß, zum Beispiel einen Text von Seiten großer Unternehmen einzugeben. Besonders gut geeignet sind Seiten mit Titeln wie „Unser Anspruch“, „Firmenphilosophie“ oder „Corporate Governance“.

Screenshot BlaBalMeter

Screenshot BlaBalMeter

Ich habe natürlich auch gleich mal die letzten fünf Beiträge von mir hier im Blog getestet und komme im Schnitt auf einen Bullshit-Index von 0.17. Das entspricht:

Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.

Sehr beruhigend. Natürlich ist das Werkzeug mehr eine Spielerei und auch schlechte Texte werden dort mitunter gut bewertet, wenn sie nur auf viele Substantive verzichten. Leider verrät die Betreiberin nicht, wie ihre Berechnung funktioniert.
Wer sich mehr für die automatische Beurteilung von Texten interessiert, dem empfehle ich den Beitrag Kann man Benutzerfreundlichkeit von Text messen

Gelungene Relaunches sind unsichtbar

Woran erkennen Sie, dass eine Site einen gelungenen Relaunch gemacht hat: Daran, dass man keine Änderung sieht. Zumindest auf den ersten Blick. Denn viele Beispiele beweisen, dass Nutzer keine Umwälzungen mögen. Wie Sie dennoch Ihre Site verbessern, das lesen Sie im neuen Newsletter: Relaunch – überflüssig oder überfällig?
Ach ja, und im Newsletter gibt es mal wieder etwas zu gewinnen: Drei Expemplare der Neuauflage der Website-Konzeption.

Tolle Infografik zu Sozialen Netzen

Infografik Current State of Social Networks

Infografik Current State of Social Networks

Infografiken sind derzeit das große Ding in Blogs – und diese hier zeigt, warum: Es macht einfach Spaß, sich die Informationen in dieser ästhetischen Form einzuverleiben.

Die Beratungsagentur für Soziale Medien Ignite hat diese Grafik erstellt. Man sieht, dass sie sich viel Mühe damit gemacht haben – und noch viel mehr Mühe haben sie sich gemacht, um die zugrunde liegenden Zahlen zusammenzustellen. Sie kommen zwar im Wesentlichen nur aus dem Google Adplanner, aber die Aufbereitung war sicher eine Menge Fleißarbeit.

Die Grafik zum Herunterladen gibt es hier: Social Networks 2011: Winners and Losers as Shown via Search Volume: INFOGRAPHIC

Wer die Informationen gerne etwas nüchterner mag, der kann sich auch den Bericht als klassisches PDF herunterladen oder auf der Website nachlesen: 2011 Social Network Analysis Report – Geographic – Demographic and Traffic Data Revealed