Leseliste Gamifikation
Markus Breuer hat in seinem Blog eine wunderbare Liste mit Buchtipps zum Thema Gamification zusammengetragen. Jetzt müsste ich nur noch die Zeit finden, das alles zu lesen…
> Literaturliste zum Thema Gamification
Buchtipp & Newsletter: Die Elemente der User Experience
Im Januar-Newletter stelle ich ein Buch vor, das schon lange ein Klassiker ist, und das trotzdem ganz neu ist: Die Elemente der User Experience von Jesse James Garrett, das nun neu auf Deutsch erschienen ist. Es bietet allen, die gern strukturiert arbeiten, einen praktischen Rahmen für ihr Vorgehen bei der Konzeption von Websites.
» Newsletter 01/2012 – Die Elemente der User Experience
Neues im Buch „Website-Konzeption“
Meine Erleichterung ist groß: Heute ist die neue Auflage des Buchs Website-Konzeption erschienen. Es ist die sechste Auflage, und seit der ersten vor nun zehn Jahren hat sich viel getan – im Web und natürlich auch im Buch. Und ich habe die letzten Tage viel getan, bis zur letzten Minute habe ich geschuftet (ein eine Kleinigkeit fehlt auch noch – aber dazu später mehr).
Die Grundregeln der Konzeption sind noch die gleichen wie 2001, aber vor allem bei den technischen Möglichkeiten geht heute im Web eigentlich alles, was früher CD-ROM-Anwendungen vorbehalten war. Das hat sich natürlich auch im Buch niedergeschlagen.
Durchgehend vierfarbig ist es schon seit der 4. Auflage, und nach und nach kamen Abschnitte über viele neue Möglichkeiten hinzu. Als wichtigste sind die des Sozialen Web zu nennen.
Jetzt in der 6. Auflage ist neu:
- Aktualisierung zu Apps/Smartphones/mobilen Sites
- Abschnitt über datenschutzrechtlich korrekte Web Analytics (mit Piwik)
- Erweiterung und Aktualisierung des Abschnitts „Soziale Netze“, vor allem ein neuer, langer Abschnitt über Facebook, Infos über ortsbezogene Dienste wie Foursquare und Gowalla
- Praxistipps für die Konzeptbearbeitung bei großen Projekten
- Hinweise für den Umgang mit Video auf der eigenen Website
- Aktualisierung der Infos zu den Informationspflichten von Website-Betreibern
- Update der vorbildlichen Beispiele
Außerdem habe ich natürlich alles auf Aktualität geprüft und dementsprechend angepasst.
Begleitend zum Buch gibt es in Zukunft Videos
Für jeden der vier Teile des Buchs habe ich eine Kurzzusammenfassung aufgenommen. Außerdem zu allen vorbildlichen Beispielen ein Video, in dem ich die jeweiligen Sites vorführe – Sie können sich also die Site ansehen und gleichzeitig meinen Kommentar zu dieser anhören.
Diese Videos finden Sie hier auf benutzerfreun.de, ohne Registrierung oder ähnliche Hürden, frei zum Ansehen für jedermann: www.benutzerfreun.de/videos
Die Videos sind das, woran ich die letzen Wochen fast durchgehend gearbeitet habe. Und eines ist noch nicht ganz fertig, es kommt aber im Lauf der Woche, versprochen.
Ich bin sehr gespannt, wie Ihnen die Videos gefallen. Sind sie nützlich, sehen Sie diese eher vor oder nach der Lektüre an – oder womöglich gar nicht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!
Tipps für Social Media
Social Media, Soziale Medien, Soziale Netze – wie es genau heißt, darüber ist man sich nicht einig. Einig ist man sich aber darüber, dass diese Medien immer wichtiger werden. Gerade Unternehmen wittern hier große Chancen – und haben sie auch. Manche nutzen sie auch schon: Coca Cola hat 22 Millionen Fans auf Facebook, Starbucks 19,9 Millionen, Red Bull über 15 Millionen.
„Social Media“ heißt das Buch, das Thomas Pfeiffer und Bastian Koch für alle geschrieben haben, die es Starbucks & Co gleichtun wollen. Es richtet sich an alle, die mit Facebook, Twitter, Xing, Youtube und Flickr Marketing betreiben wollen.Wer sich in der Marketing-Welt nicht zu Hause fühlt, der wird sich mit dem Buch auch nicht wohl fühlen. Es finden sich Phrasen wie „Verkaufsförderung am digitalen Point of Living“. Aber auch die ein oder andere Stilblüte wie:
[Privatpersonen] „sind Menschen, keine Juristen“. Auch tappen die Autoren in die Phrasenfalle – so soll man etwa „kollaborativ Daten austauschen“.
Leider stimmt auch nicht immer alles: „Suchmaschinen interpretieren den Traffic der Seite und die Dynamik der Blogs sowie die ein- und ausgehenden Links als wichtigen Hinweis auf Relevanz.“
Das sind gleich zwei Fehler in einem Satz – oder er ist zumindest missverständlich formuliert. Suchmaschinen können nichts von dem Traffic einer Seite wissen – ganz so allwissend ist noch nicht einmal Google. Außerdem interpretieren Suchmaschinen ausgehende Links zwar, beurteilen damit aber nicht die Relevanz der eigenen Site, sondern die der verlinkten Site.
Ach ja, und der Index ist fast unbrauchbar. „Youtube“ findet sich darin etwa überhaupt nicht, obwohl es in mehreren Fragen behandelt wird. Dafür gibt es unter dem nichtssagendem Stichwort „Inhalte“ 32 (!) Seitenverweise (insgesamt hat das Buch 267 Seiten). Doch dafür ist das Inhaltsverzeichnis gut und übersichtlich.
Das ist aber alles, was ich zu meckern habe. Denn das Buch ist leicht zu lesen und für jeden verständlich, der mit einem Browser umgehen kann. Es ist randvoll mit sehr praxisorientierten Tipps und mehr Ideen, als man in mehreren Monaten umsetzen kann. Es richtet sich vor allem an Menschen in mittleren und größeren Unternehmen, die auf Facebook und Co aktiv werden wollen. Glücklicherweise ersparen die Autoren dem Leser die Geschichte der Sozialen Medien und eine Anleitung, wie man sie als Nutzer verwendet. Sie tauchen gleich ein in die Praxis.
Alle Themen sind in der Form von Fragen behandelt (131 Stück), die jeweils auf einer Text- und einer Bildseite beantwortet werden. Dabei erklären die Autoren notwendige Grundlagen gut, ohne ganz von vorn anzufangen.
Sie finden stets das richtige Maß an Überblick vs. Details.
Dabei scheuen sie sich nicht, auch zuzugeben, dass manche Fragen sich nicht klar beantworten lassen. Zum Beispiel beim Thema Impressumspflicht auf Twitter und Facebook (noch nicht endgültig juristisch geklärt). Trotzdem geben sie Tipps zum Umgang mit dieser unbefriedigenden Situation.
Nach meinem Geschmack hätte man auf das Thema Datenschutz noch eingehen können. So ist es rechtlich nicht unbedenklich, überhaupt einen Facebook „Gefällt mir“-Button auf seine Seiten zu setzen.
Schön fand ich, dass auch Xing und verschiedene Foto-Plattformen behandelt sind. Hier sehr nützlich: Jeweils die Beschreibung der Nutzergruppe und der Konditionen.
Generell also eine Leseempfehlung für alle Marketing-Menschen, die endlich wissen wollen, was es mit diesem Social Media auf sich hat.
Preis: EUR 29,80
Honorarleitfaden neu aufgelegt
Der Honorarleitfaden von iBusiness ist in einer neuen Auflage erschienen. Er beruht auf einer Befragung von 440 Agenturen und Freiberuflern im Jahr 2010. Im Vergleich zur letzten Umfrage 2006 sind die Honorare leicht gestiegen, Agenturen sind immer noch fast 20 Prozent teurer als Freiberufler. Hinzu gekommen sind auch Kosten für Dinge, die es 2006 so noch nicht gab, zum Beispiel für Social Media-Kampagnen.
Das 142 Seiten starke Büchlein kostet stolze 40 Euro.
Preis: EUR 39,80
( Kundenrezension(en))
Rezension Website-Konzeption in der ct
Die (gerade noch nicht mehr) aktuellen ct (22/2009) hat mein Buch „Website-Konzeption“ besprochen. Und, wie ich finde, sehr positiv. Ganz im Stil der Zeitschrift ist die Besprechung nüchtern und fasst gut zusammen, was im Buch steht und für wen es geeignet ist („breit angelegtes Lehr- und Nachschlagewerk für Seitengestalter, Site-Betreiber sowie Entscheider über Online-Auftritte und datenträgergebundene Präsentationsprojekte“).
Fazit des Artikels: „Jacobsens bunt aufgemachtes, flott geschriebenes und mit vielen Abbildungen gespicktes Buch wendet sich an diejenigen, die Konzeptarbeit auf sich nehmen und über Nutzerfreundlichkeit nachdenken wollen.“
So sehe ich das auch, danke an die ct für die gute Besprechung!
Website-Konzeption: Neuauflage erschienen
Gerade ist die fünfte Auflage des Buchs „Website-Konzeption“ erschienen. Auf meinem Schreibtisch steht ein Stapel mit zehn Büchern – fünf davon gehen direkt weiter an die Gewinner der Verlosung – ich spiele gleich Glücksfee.
Was ist neu an der Neuauflage?
Neu ist natürlich das Cover. Aber auch innen hat sich einiges getan: Ich habe alle Beispiele durchgesehen und geprüft, ob sie noch zeitgemäß sind. Sehen die gezeigten Websites heute anders aus, habe ich die Screenshots neu gemacht. Die Vorlagen auf der CD-ROM habe ich ebenfalls aktualisiert. Und natürlich gibt es Korrekturen und Verbesserungen bei vielen Details, vor allem auf Anregung der Leser der vorigen Auflage des Buchs. Allen, die mir dazu Tipps geschickt haben, an dieser Stelle herzlichen Dank!
Es gibt mehrere große neue Abschnitte im Buch:
- Webseiten für Mobilgeräte
- Video auf Webseiten
- Barrierefreiheit nach dem neuen Standard des W3C (WCAG 2.0)
- Soziale Netzwerke nutzen
- Unternehmensblogs („Corporate Blogs“)
Außerdem habe ich dem Buch ein Technikupdate für Web 2.0, Ajax usw. verpasst – dabei immer nur so viel, wie Sie für die Konzeption wissen müssen. Alle technischen Details erspare ich Ihnen wie gewohnt, gebe aber wo sinnvoll Tipps, wie Sie mehr Hintergrundinfos dazu finden.
Ich denke also, das Buch ist jetzt wieder voll auf der Höhe der Zeit und bietet Ihnen hoffentlich bei der Konzeption die gewohnt hilfreiche Stütze!
Über Kommentare, Tipps und Kritik freue ich mich wie immer sehr – und natürlich über eine Besprechung bei Amazon. Ach ja, und kaufen können Sie das Buch natürlich auch sehr gern!
Preis: EUR 23,12
Zeitmanagement für Webentwickler
Im Juni-Newsletter habe ich mir das Buch „Zeitmanagement für Webentwickler“ von Thomas Steglich vorgenommen. Lesen Sie, für wen das Buch ein echter Tipp ist, und wer damit wohl eher weniger anfangen kann.
Übrigens: Steglich empfiehlt mein Konzeptions-Buch für alle, die auf dem Gebiet der Konzeption mehr wissen wollen. Das freut mich sehr, an dieser Stelle vielen Dank! (Ich kenne Steglich übrigens nicht persönlich, und er weiß weder, dass ich sein Buch besprochen habe, noch wusste ich bisher, dass er meins empfiehlt.)
Zur Buchbesprechung im im Newsletter vom Juni.








