Newsletter-System umgestellt
Ein langes Drama nimmt sein Ende, das am Ende zum Trauerspiel wurde: Ich habe mich getrennt von Mailpress. Unsere Differenzen wurden über die Jahre hinweg zu groß. Ich hatte das Gefühl, Mailpress brauchte immer mehr Aufmerksamkeit, und meine Sozialkontakte litten darunter.
Einige Jahre hat das WordPress-PlugIn zum Verschicken der Newsletter einigermaßen anständig seinen Dienst verrichtet. Aber wie alle Newsletter-Abonnenten gemerkt haben, gab es in letzter Zeit immer mehr Probleme. Die Newsletter kamen zu spät und/oder waren nicht so formatiert, wie sie sein sollten.
Gründe sind zum einen die dürftige Dokumentation des PlugIns und die seltenen Updates. Aber vor allem ist ein Erfolg daran schuld: Sie, die Abonnenten des Newsletters, werden immer mehr. Dafür möchte ich mich bedanken!
In Zukunft setze ich das System Evalanche ein. Dies kommt von der Firma, für die ich seit einigen Wochen auch blogge. Damit sollten alle Unannehmlichkeiten für Sie als Abonnenten vorüber sein. Eine letzte ließ sich leider nicht vermeiden: einige wenige von Ihnen werden heute den Oktober-Newsletter ein zweites Mal bekommen. Denn Mailpress hat den letzten Newsletter verschickt – aber leider nur an ein paar Abonnenten. Und welche das sind, war ihm nicht zu entlocken.
Sorry nochmal dafür an die Betroffenen, aber in Zukunft wird alles besser!
Offline Editor MacJournal
MacJournal ist ein Programm für den Mac, mit dem man Notizen machen und verwalten kann. Bilder, PDF, Videos etc. lassen sich ebenfalls einbinden. Mit Hilfe der Suchfunktionen findet man Notizen nach Datum, Thema, Inhalt oder anderen Kriterien. Die Gestaltung des Programms wirkt etwas unfertig, die Website ist von der Optik her 10 Jahre zurück. Aber das Programm macht einen ordentlichen Eindruck.
Sehr praktisch ist, dass man Einträge automatisch auf WordPress veröffentlichen kann – dieser Blogbeitrag, den Sie gerade lesen ist der Beweis. Diese Funktion wirkt recht ausgereift. Ändert man z.B. einen schon veröffentlichten Eintrag in MacJournal und veröffentlicht ihn dann nochmal, erkennt das das Programm und aktualisiert den bestehenden Blogeintrag. Und das sogar, wenn man den Titel geändert hat.
www.marinersoftware.com/products/macjournal/
Twinterview mit Community-Manager
Am Donnerstag, den 25.6.2009 ab etwa 15 Uhr führe ich ein Twinterview (Interview über Twitter) mit Sascha A. Carlin. Sascha arbeitet als Community Manager für die Firma Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG – wohl am bekanntesten als Herausgeber des Duden.
Wer live mitlesen will kann das tun, indem er mir auf Twitter folgt. Außerdem veröffentliche ich das Gespräch später auch hier im Blog.
Verlosung abgeschlossen
Die Überarbeitung des Buchs „Website-Konzeption“ ist fertig – jetzt geht es in die Produktion beim Verlag. Vor lauter Korrekturlesen habe ich gar nicht mehr daran gedacht, über die Verlosung zu bloggen: daher nun vielen Dank nochmals an alle fleißigen Kommentierer – wer bis zum 1.4.2009 einen Kommentar geschrieben oder mir gemailt hat, nimmt an der Verlosung von fünf Exemplaren der Neuauflage teil. Diese erscheint voraussichtlich Ende Mai oder Anfang Juni (das Drucken ist noch immer zeitraubend – für Blogger sind das Jahre).
Newsletter kommt Donnerstag
Keine Bange, wie versprochen gibt es weiterhin den monatlichen Newsletter. Diesen Monat kommt er erst am Donnerstag (5.3.).
Darin werde ich die ersten Blogbeiträge zusammenfassen für alle, die weiterhin lieber alles am Stück haben. Thema wird natürlich das berufliche Bloggen sein…
Das neue benutzerfreun.de-Blog
Es ist vollbracht. Das neue benutzerfreun.de-Blog ist online. Eine zwiespältige Erfahrung. Einerseits macht WordPress 2.7 richtig Spaß. Diese Version hat die Usability der freien Blogsoftware einen großen Schritt vorangebracht. WordPress ist inzwischen enorm mächtig und dank der vielen PlugIns kann man fast jede beliebige Funktion nachrüsten.
Und das ist gleichzeitig die andere Seite der Medaille: eben wegen dieser Flexibilität dauert das Einrichten eines WordPress-Blogs ewig. In Personentagen würde ich schätzen: 15–20. Ohne Informations-Architektur, Texten, Suchmaschinenoptimierung oder gar Usability-Tests.
Dabei ist die Grundinstallation in einer Stunde erledigt. Was so lange dauert ist das Anpassen. Denn das Blog soll ja nicht aussehen wie die Standard-Wordpress-Installation:

Wordpress-Standard-Design
Natürlich gibt es hunderte von anderen Vorlagen (derzeit sind es bei wordpress.org 632). Aber der Haken ist: man hat ja so seine eigenen Vorstellungen. In meinem Fall sollte das Blog natürlich farblich der alten Site entsprechen.
Als Grundlage für die Gestaltung habe ich die wunderbare Vorlage Green Grass verwendet. Wie der Name sagt ist hier Grün die vorherrschende Farbe. Das musste erstmal Orange werden. Dann wollte ich noch ein paar kleine Anpassungen an den Überschrift-Hierarchien. Und einige Abstände haben mir nicht gefallen. Und ich brauchte eine Sitemap. Und die Links, die ich bei Delicious.com eintrage, sollten in der Seitenleiste stehen. Auch eine Verlinkung zu Amazon.de sollte her, damit ich über Affiliate-Links ein paar Cent verdienen kann. Und nicht zu vergessen die Newsletter-Funktion…
Man sieht schon: ganz schnell kommt man vom Hundertsten ins Tausendste. Und so wird aus dem schnellen Aufsetzen eines Blogs ein mehrwöchiges Projekt.
Das hätte ich ohne die Unterstützung meines Kollegen Moritz Türck nie hinbekommen – an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank und ein dickes Lob! WordPress hat den Vorteil, dass man praktisch alles noch selbst weiter per CSS und PHP anpassen kann (was einem manchmal auch als Nachteil scheinen mag, weil man sich nie beschränken möchte). Und Moritz hat hier ganze Arbeit geleistet, damit das manchmal störrische Blogsystem so will wie ich.
Ich freue mich, nun in Zukunft mit allen Besuchern der benutzerfreun.de noch enger in Kontakt zu sein. Die Kommentare sind freigeschaltet!

